Südkurier  I   Hubertus Bippus  I  03.12.2025

Der Zuschauerandrang war enorm, als die Theatergruppe Spielzeit ihr Theaterstück "Deine Welt. Meine Welt. Unsere Welt" aufführte. Die Darsteller hatten das Stück in einem Projekt der Tafel Singen in Zusammenarbeit mit der Färbe und der Gems selbst entwickelt.
Unterstützt durch Fördermittel des Landesministeriums für Soziales brachten von Armut betroffene, behinderte oder von der Gesellschaft ausgegrenzte Menschen in verschiedenen Szenen ihre Lebensrealität auf die Bühne. Sie traten damit aus dem Schatten heraus und wurden mit ihren Anliegen und ihren Problemen sichtbar. Nicht zuletzt wurden die vielfältigen Hilfsangebote in der Stadt für wirtschaftlich schwache Menschen präsentiert, die sich über jede Unterstützung freuen.
Dass trotz schwieriger persönlicher Umstände die Lebensfreude und der Humor nicht verloren gehen dürfen, machten die Laienschauspieler schon in einer der ersten Szenen der Aufführung deutlich. Den Unterschied, ob man als Kassen- oder als Privatpatient beim Hausarzt vorspricht, kennt wohl jeder. Wenn auch die Ungleichbehandlung, die die Arzthelferin bei der Bedienung der Patienten an den Tag legte, etwas überspitzt dargestellt wurde, so wussten sich die beiden jenischen Kassenpatientinnen doch gekonnt zu wehren.

Das Ensemble
Auf der Bühne des Singener Kulturzentrums Gems standen Karin Becker, Sabine Bieber, Isabella Eisenhart, Anett Gollent, Inge Hany, Martina Kaiser, Daniela Isa, Ramona Isa, Sebastian Kunz, Ruediger Lèbeus, Elvira Senocak und Raimund Siirak. Für die Inszenierung zeichnete Dina Roos verantwortlich, unterstützt wurde sie von Cornelia Hentschel.

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