Buchstabensalat im Südstadttreff: Singener Verein Kinderchancen fördert Leselust

Südkurier            Susanne Gehrmann-Röhm

Ob von Laien oder Profis, Hauptsache es wird gelesen! Drei Einrichtungen ermöglichen seit Herbst 2022, dass sich Kinder in der Südstadt alle 14 Tage mit Büchern auseinandersetzen. Die erste Bilanz ist positiv.

Das neue Projekt „Leselust“ des Vereins Kinderchancen entpuppt sich schon nach kurzer Zeit als Renner. Zur vierten Lesung, die kürzlich im Südstadttreff stattfand, waren wieder fast 30 Kinder gekommen. Die Autorin Ina Brandt zog die jungen Zuhörer mit ihrer Lesung „Eulenzauber“ in ihren Bann. Seit Oktober läuft das Projekt in Kooperation mit der Buchhandlung Lesefutter, dem Verein Kinderchancen und der Singener Tafel im Südstadtreff. Udo Engelhardt, Vorsitzender der Tafel und auch stellvertretender Vorsitzender beim Verein Kinderchancen, hatte über den Bundesverband der Tafeln Fördergelder in Höhe von rund 13.000 Euro für die Laufzeit von einem Jahr generiert. „Wir haben schon davor mit Buchhändlerin Wiltrud Hensler gesprochen. Sie kümmert sich um die Autoren und organisiert das Programm“, erzählt Engelhardt.

Die Singener Tafel verzeichnet immer mehr Zulauf – und kommt an ihre Grenzen

Südkurier        Susanne Gehrmann-Röhm

Die Spendenbereitschaft für die Tafel ist groß, aber es kommen auch immer mehr Kunden. Die Verantwortlichen bei der Tafel und beim Verein Kinderchancen fordern mehr Sensibilität für Armut.

Die Singener Tafel ist am Limit, was die Betreuung der Kunden betrifft. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs hat sich die Zahl der Kunden enorm erhöht. Auch die Bereitschaft, Lebensmittel zu spenden, ist groß. Der Vorsitzende der Tafel, Udo Engelhardt, und die Geschäftsführerin des Vereins Kinderchancen, Martina Kaiser, berichten über die Lage.

Thüga unterstützt die Singener Tafel die Waren im Wert von 5000 Euro

Wochenblatt           Presseinformation

Lebensmittel für Bedürftige

Seit die Lebensmittelpreise spürbar steigen, kommen immer mehr bedürftige Menschen zu den Tafeln und die Nachfrage ist hoch wie nie zuvor. Auch Haushalte, die bislang besser gestellt waren, geraten durch Inflation und Kriegsfolgen immer öfter in finanzielle Schwierigkeiten. Gleichzeitig gehen die Spenden aus dem Einzelhandel zurück. Diese Entwicklungen stellen die Tafeln bundesweit vor große Herausforderungen und sie betreffen auch den Tafelladen in Singen, wie die Einrichtung nun in einer Pressemitteilung bekannt gab. „Wir haben zu wenig Lebensmittel für all die Menschen, die vor unserer Tür stehen“, erklärt Udo Engelhardt von der Singener Tafel.

Heiße Nadeln für kalte Füße

Wochenblatt           Presseinformation

AWO-Aktion zur Energiekrise

Um im Winter Energie zu sparen, sollen die Wohnungen kühler bleiben, mahnt die Bundesregierung. Für viele ist das eine freiwillige Entscheidung, für andere aber auch einfach eine Frage, wie viel Gas, Strom oder Öl man sich leisten kann. Daher rief der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt Singen unter dem Motto „Heiße Nadeln für kalte Füsse“ für Weihnachten zu Sockenspenden auf. Weit über 100 Spenden gingen in den letzten Tagen beim Ortsverein ein. Selbstgestrickte Socken aller Farben und Größen sowie auch einige wärmende Schals und Mützen konnten jetzt an die Singener Tafel übergeben werden. Dort werden für die Tafelkunden Weihnachtsgeschenke gepackt, die an den letzten Öffnungstagen vor Weihnachten übergeben werden.

Vesperkirche 2023 braucht noch viele Unterstützer

Wochenblatt  I  Oliver Fiedler

Nach zwei Jahren unter besonderen Umständen, die die Gemeinschaft nicht ermöglichten, steht die Versperkirche in Singen, die vom 15. bis 29.Januar wieder in der Lutherkirche durch die Allianz aus den Kirchen und der Tafel veranstaltet werden soll in diesem Jahr unter einem ganz besonderen Stern. Denn angesichts der aktuellen Lage in Folge der doch noch immer gravierenden Inflation und den gestiegenen Energiepreisen und noch immer im Raum stehenden möglichen Mangellagen wird ein sehr hoher Bedarf ausgemacht, hier sich in der warmen Kirche zum gemeinsamen Mahl mit geistigen Impulsen zu treffen. Ob es die Pause war oder die anderen Umstände: die Organisatoren sehen sich für die Finanzierung des Projekts wie auch für die Gewinnung von Helfern doch vor großen Aufgaben.

Firma Warmbier unterstützt Jugendbeteiligung und die Tafel

Wochenblatt  I  Pressetext

Im August feierte die Firma Wolfgang Warmbier GmbH & Co. KG, die sich damals in Gaienhofen gründete, nach Zwischenstationen in Radolfzell und Singen seit 2001 in Hilzingen angesiedelt ist, ihr 40-jähriges Bestehen und bedankte sich mit einem Firmenausflug bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diesen Tag mit ihrem stetigen Einsatz erst möglich machten.

Das Produktions-, Beratungs- und Großhandelsunternehmen mit Firmensitz in Hilzingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und beliefert weltweit Elektronik- und Automotive Unternehmen mit Spezialprodukten zur Vermeidung elektrostatischer Aufladungen.

Im Nachgang des Jubiläums spendete das Unternehmen nun einen Betrag von 10.000 Euro für gemeinnützige Zwecke. Jeweils 5.000 Euro gehen dabei an die Gemeinde Hilzingen zur Förderung von Jugendbeteiligungsprojekten in der Gemeinde und an die "Tafeln im Landkreis Konstanz", zum Ausgleich für die aktuell steigenden Energiekosten.

 

 

Im Bild Bürgermeister Holger Mayer, Heike Warmbier-Friese, Udo Engelhardt von der Tafel und vorne Wolfgang Warmbier und Antoinette Warmbier bei der symbolischen Spendenübergabe am Firmensitz in Hilzingen.  Foto: Fa. Warmbier I hochgeladen von Oliver Fiedler

 

Socken stricken zum Gemeinwohl

Wochenblatt  I  Pressetext

Arbeiterwohlfahrt startet ihre Weihnachtsaktion

Um im Winter Energie zu sparen, sollen die Wohnungen kühler bleiben, mahnt die Bundesregierung. Für viele ist das eine freiwillige Entscheidung, für viele aber auch einfach eine Frage, wie viel Gas, Strom oder Öl man sich leisten kann. Gerade Kunden der Tafeln, die ohnehin jeden Cent umdrehen müssen, haben kaum die Wahl. Doch wer friert schon gerne, gerade in den eigenen vier Wänden, wo man sich eigentlich wohlfühlen will?

Deshalb möchte die Arbeiterwohlfahrt, gemeinsam mit der Tafel, zumindest für wärmere Füße sorgen. Es gibt - so die AWO - viele Menschen, die auf dicke, selbstgestrickte Socken schwören – und es gibt viele Menschen, die gerne stricken. Deshalb bittet die AWO alle, die gerne stricken, in diesem Winter auch die zu bedenken, die es ohnehin nicht leicht haben.

Wer arm ist, leidet verstärkt unter dem Klimawandel: Singener Sozialrunde informiert bei Aktionstag

Südkurier     Pressetext

Die steigenden Energie- und sonstigen Kosten treffen vor allem die ärmeren Bevölkerungsschichten. Bei einer Podiumsdiskussion wird über mögliche Maßnahmen diskutiert.

Die Singener Sozialrunde, die sich aus Mitgliedern der Liga der freien Wohlfahrtpflege im Kreis Konstanz zusammensetzt, hat bei einem Aktionstag auf dem Heinrich-Weber-Platz in Singen über die Themen Armut und Klimawandel informiert. Laut Pressemitteilung sollten den Besuchern die Zusammenhänge vor Augen geführt werden: Die Auswirkungen des Klimawandels träfen vor allem arme Bevölkerungsschichten, heißt es in der Mitteilung. Immer mehr Menschen könnten sich die hohen Kosten unter anderem für Energie und Miete nicht mehr leisten. Dadurch drohe eine massive Verarmung.

Zu den konkreten Auswirkungen im Kreis Konstanz und in der Stadt Singen fand eine Podiumsdiskussion statt. Die Bundestagsabgeordnete Lina Seitzl (SPD) vertrat dort den Standpunkt, dass die Bundesregierung schon viele Maßnahmen auf den Weg gebracht habe, um die Not zu linderen. Udo Engelhardt, Vorsitzender der Tafeln im Kreis Konstanz, schilderte eindringlich, dass die Tafeln an ihrer Leistungsgrenze angekommen seien und dringend mehr Hilfen bräuchten.

Vorleseaktion mit starkem Interesse gestartet

Wochenblatt     Oliver Fiedler

Keine Märchen, aber Geschichten vom OB erzählt

Den OB als Geschichtenerzähler erleben konnten am Freitagmittag viele Kinder im Singener Südstadttreff. Die überraschend gut besuchte Lesung, bei der der OB mit der Geschichte "Das Tal wird Kahl«, bei der sich Bär, Hase und Specht mit einem Biber als neuem Mitbewohner konfrontiert sehen, der ihre ganzen Bäume umlegt, die am Ende doch dicke Freunde werden können, war Auftakt einer neuen Leserreihe dort im Singener Treffpunkt.

Dafür arbeiten der Verein Kinderchancen und die »Tafel« zusammen mit der Buchhandlung Lesefutter aus Singen, bei der nun alle zwei Wochen eine Vorleserin oder ein Vorleser hier aus der Stadt in den Südstadt-Treff kommt.
Der nächste Termin ist am Freitag, 28. Oktober, wieder um 15 Uhr, mit Sabine Wössner und der Geschichte «Piepsi entdeckt den Bodensee« von Gottfried Stumpp geignet am besten für Kinder im Grundschulalter.

Lesepaten von »Kinderchancen« und »Lesefutter«

Wochenblatt   Oliver Fiedler

Vorleser kommen mit tollen Geschichten in den Südstadttreff

»Wer gut lesen kann, ist klar im Vorteil!« Ein schlauer Satz, der aber auch einer guten Motivation bedarf, sich ans »Abenteuer lesen« zu wagen. Das machen jetzt der Singener Verein »Kinderchancen« und die Buchhandlung »Lesefutter« von Wiltrud Hensler gemeinsamt mit ihrer Aktion »LeseLust«, die am Freitag, 14. Oktober, 15 Uhr, für größere Kinder ab Grundschulalter im Südstadttreff an der Berliner Straße startet: mit dem Singener OB Bernd Häusler, welcher dann aus »Rotzhase und Schnarchnase« von Julian Gough lesen wird und auch mal erzählt, was ein Oberbürgermeister den ganzen Tag lang so macht.

Möglich wird diese Aktion durch den Bundesverband der Tafeln mit seinem Programm »Bildungschancen«, das wiederum durch die »Deutsche Vermögensberatung« als Sponsor unterstützt wird. »Mit dem Programm können wir die Aktion auch erst mal für ein Jahr lang voll finanzieren«, so Udo Engelhardt, hier in Personalunion als Co-Vorsitzender des Vereins »Kinderchancen« und der Singener Tafel, und Buchhändlerin Wiltrud Hensler, die sich beide hier mit viel Leidenschaft in die Aktion mit einbringen und deren Wunsch es ist, diese Vorlesenachmittage, die danach noch mit einem kleinen Imbiss verbunden sind, als regelmäßige Aktion im Singener Südstadttreff zum »Selbstläufer« zu machen.