Das Zusammenkommen ist das Wichtigste

 

Die Lokalredaktion kocht für die Tafel: Das wurde gekocht und so kam es an

Wer für den Mittagstisch der Singener Tafel kocht, der tut Gutes und wird selbst beschenkt. So erging es den vier SÜDKURIER-Köchen, die zum 20. Geburtstag der Aktion „Kochen für die Tafel“ wieder einmal den Kochlöffel schwangen. Denn das Tafel-Restaurant am Heinrich-Weber-Platz in Singen ist ein Ort des Miteinanders und der Begegnung. Vor 20 Jahren hatte Redakteurin Gudrun Trautmann von der Singener Lokalredaktion die Aktion ins Leben gerufen und jetzt griff sie, gemeinsam mit den Redaktionsmitgliedern Jacqueline Weiß, die ebenfalls bei der ersten Ausgabe 2005 dabei war, Graziella Verchio und Redaktionsleiter Matthias Güntert erneut zum Kochlöffel.Dass das „Kochen für die Tafel“ ein Dauerbrenner werden würde, konnte damals noch niemand ahnen. Das Ziel war, dass vom 1. bis 24. Dezember 2005, jeden Tag eine andere Gruppe für den Tafelmittagstisch kocht. Vertreter von vielen Unternehmen, Einrichtungen, Vereinen, Verbänden und Serviceclubs haben seither für die Tafel den Kochlöffel geschwungen und immer wieder war auch Prominenz dabei: Der Oberbürgermeister macht jedes Jahr mit, Landtagsabgeordnete kochen und sogar ein Kochweltmeister stand einmal in der Tafelküche.
„Wir haben derzeit etwa zwei bis dreimal im Monat Gastköche beim Mittagstisch“, erklärt Tafelvorsitzender Udo Engelhardt. Insgesamt seien es etwa 35 Gastkochteams pro Jahr. Den Mittagstisch gibt es seit 25 Jahren, er versorgte in dieser Zeit rund 250.000 finanziell schwächer gestellte Menschen mit einer warmen Mahlzeit für derzeit 2,50 Euro. Der Mittagstisch sei ein Zuschussgeschäft und werde von allen Tafeln im Kreis mitgetragen, informiert Engelhardt. Deshalb seien die Spenden der Gastkochteams willkommen.

Den gesamten Bericht vom Südkurier konnen Sie unter dem folgenden Link finden:
https://www.suedkurier.de/kreis-konstanz/suedkurier-lokalredaktion-kocht-jubilaeumsmenue-fuer-mittagstisch-der-singener-tafel-18-12-25-113017447

 

Beim Theaterprojekt der Tafel stehen ausgegrenzte und armutserfahrene Menschen auf der Bühne

Südkurier  I   Hubertus Bippus  I  03.12.2025

Der Zuschauerandrang war enorm, als die Theatergruppe Spielzeit ihr Theaterstück "Deine Welt. Meine Welt. Unsere Welt" aufführte. Die Darsteller hatten das Stück in einem Projekt der Tafel Singen in Zusammenarbeit mit der Färbe und der Gems selbst entwickelt.
Unterstützt durch Fördermittel des Landesministeriums für Soziales brachten von Armut betroffene, behinderte oder von der Gesellschaft ausgegrenzte Menschen in verschiedenen Szenen ihre Lebensrealität auf die Bühne. Sie traten damit aus dem Schatten heraus und wurden mit ihren Anliegen und ihren Problemen sichtbar. Nicht zuletzt wurden die vielfältigen Hilfsangebote in der Stadt für wirtschaftlich schwache Menschen präsentiert, die sich über jede Unterstützung freuen.
Dass trotz schwieriger persönlicher Umstände die Lebensfreude und der Humor nicht verloren gehen dürfen, machten die Laienschauspieler schon in einer der ersten Szenen der Aufführung deutlich. Den Unterschied, ob man als Kassen- oder als Privatpatient beim Hausarzt vorspricht, kennt wohl jeder. Wenn auch die Ungleichbehandlung, die die Arzthelferin bei der Bedienung der Patienten an den Tag legte, etwas überspitzt dargestellt wurde, so wussten sich die beiden jenischen Kassenpatientinnen doch gekonnt zu wehren.

Das Ensemble
Auf der Bühne des Singener Kulturzentrums Gems standen Karin Becker, Sabine Bieber, Isabella Eisenhart, Anett Gollent, Inge Hany, Martina Kaiser, Daniela Isa, Ramona Isa, Sebastian Kunz, Ruediger Lèbeus, Elvira Senocak und Raimund Siirak. Für die Inszenierung zeichnete Dina Roos verantwortlich, unterstützt wurde sie von Cornelia Hentschel.

Den gesamten Artikel können Sie unter dem folgenden Link lesen:    https://www.suedkurier.de/kreis-konstanz/theaterprojekt-der-tafel-in-singen-gruppe-spielzeit-zeigt-deine-welt-meine-welt-unsere-welt-112917781

 

Ein Ort der Begegnung: Tafel ist seit 20 Jahren am Heinrich-Weber-Platz

Seit nunmehr 20 Jahren ist der Heinrich-Weber-Platz mit der Einrichtung der Singener Tafel eine Anlaufstelle für Menschen mit einem kleinen Geldbeutel. Dies wurde nun mit einem Tag der offenen Tür mit allen Beteiligten und Gästen gefeiert, bei dem die Historie des Vereins vorgestellt wurde.
Nachdem der im Januar 1999 gegründete Verein Singener Tafel e.V. zunächst in den Gemeindesälen der drei Innenstadtkirchen zum Mittagstisch geladen hatte, musste mit dem Abriss des Saales der Lutherkirche die Suche nach einer Alternative aufgenommen werden. Da zudem der Tafelladen in der Ekkehardstraße mit der steigenden Kundenzahl an seine Kapazitätsgrenze kam, wuchs der Wunsch, Laden und Mittagstisch künftig an einem Standort zu betreiben.
Dass die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten nicht einfach war, daran erinnerte der Vorsitzende der Tafeln im Landkreis Konstanz, Udo Engelhardt, in seiner Begrüßung zum 20-jährigen Jubiläum der Singener Tafel am Heinrich-Weber-Platz. Mal waren die Mietforderungen zu hoch, mal waren die Gebäude nicht dazu geeignet, um die Idee, einen Ort der Begegnung zwischen Menschen mit eher schmalem Geldbeutel und solchen, denen es wirtschaftlich besser ging, zu verwirklichen.
Schließlich kam das Angebot der Awo, deren Restaurant Awocado anzumieten. Obwohl die Räumlichkeiten zur Realisierung beider Aufgaben, Tafel und Mittagstisch, zunächst auch zu begrenzt erschienen, überwogen doch die positiven Aspekte, und der Entschluss, das Angebot anzunehmen, wurde in den vergangenen 20 Jahren nie bereut, so Engelhardt.
Glückwünsche zum Jubiläum von Seiten der Stadtverwaltung überbrachte Marcus Röwer. Er freute sich besonders, seine erste Rede in seiner seit dem 1. September neuen Funktion als Sozialbürgermeister der Stadt bei der Tafel halten zu dürfen. „Für dieses Projekt der Zivilgesellschaft ist die Stadt zu großem Dank verpflichtet“, so Röwer.

"Pizza trifft Politik" war ein voller Erfolg

Wochenblatt  10. Februar  I   Presseinfo

Im Tafelrestaurant kam beim Seniorentreff vom Café International am 8. Februar nicht nur die kostenlose Pizza gut an. Auch die Gespräche an den Tischen, mit den Beratungsdiensten der Caritas über die kommende Bundestagswahl und die Postkartenaktion mit der Fachstelle für Demokratiebildung vom Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg war gut nachgefragt.

Mittels einer alten Reiseschreibmaschine haben Elena Schwarz und Nadine Burggraf vom Bildungswerk für die BesucherInnen Postkarten mit Botschaften an den/die zukünftige/n BundeskanzlerIn geschrieben, die anschließend direkt an das Bundeskanzleramt geschickt werden. An diesem Samstag war schnell kein Stuhl mehr frei, 30 große Pizzen und jede Menge Kuchen wurden verzehrt, viele Fragen zur Bundestagswahl konnten geklärt werden und es wurden etwa 20 Postkarten geschrieben. Die gut 60 Gäste sind an diesem Tag mit vollem Bauch und vielen guten Gedanken zufrieden nachhause gegangen.

"Wunderbare Zeit der Gemeinsamkeit"

Wochenblatt     28.01.2025     I     Bernhard Grunewald

Finale der achten Vesperkirche

Mit einem würdigen, segensreichen und aufmunternden ökumenischen Abschlussgottesdienst in der vollbesetzten Lutherkirche, dem sich ein wiederum gemeinsames Mittagsmahl anschloss, endete am Sonntagmittag, 26. Januar, nach zwei intensiven Wochen der Gastlichkeit, der Gemeinschaft und des Geborgenseins die achte Vesperkirche. Diese seit 2016 bestehende und weiterentwickelte Tradition, bei der jeder Gast ein warmes Mittagessen, Kuchen und ein warmes oder kaltes Getränk gegen einen selbstbestimmten Obolus bekommen kann, wird federführend vom Arbeitskreis Christlicher Kirchen (ACK) im Zusammenwirken mit der Singener Tafel, vielen Singener Unternehmen, der Stadt Singen mit den technischen Diensten sowie unverzichtbaren irdischen Heerscharen an ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern veranstaltet. Bemerkenswert und bedeutsam war für alle Verantwortlichen 2025 die nochmalige Steigerung der Besucherzahlen: „Soviel neues Publikum wie noch nie, mit einer zunehmenden Zahl an Stammgästen“, meinte Vesperkirchen-Urgestein Ulrich Kaiser. Einer Schätzung Udo Engelhardts zufolge, Leiter der Tafel in Singen und der Tafeln im Landkreis Konstanz, „ist die Zahl der Gäste mit wenig Geld in diesem Jahr auf etwa 50 Prozent gestiegen“. In seiner Bilanz ist ein Grundsatz des Helfens - „Einem Anderen geben, was er braucht: Ein Stück Brot, ein Lächeln, ein offenes Ohr“ - in der Vesperkirche 2025 „sehr intensiv gelebt worden. Alle Gäste wurden angenommen, wie sie sind, alle wurden gleich begrüßt, jeder war gleich viel wert“.

Den ganzen Bericht können sie über den folgenden Link vom Wochenblatt lesen:

https://www.tafel-singen.de/contao?do=news&rt=12b8e2ca52d4b727df612f41.tzYH-daW6rZGhlQrYe0-7XiiPLkFPkgppY3U460l5B4.5kVLm-_kkIY_6DFnUJ1TuRHGV_RkaBtv08S9qtx9nEfcBF6_uuXc5gvDIw&ref=w_1L46LH&table=tl_news&act=edit&id=132&s2e=1

 

Kostenlos waschen, schneiden, föhnen: Friseure schwingen die Schere für einen guten Zweck

Südkurier  28.01.2025   I  Susanne Gehrmann-Röhm

Ein Friseurbesuch sei manchmal finanziell nicht drin, sagt Udo Engelhardt als Vorsitzender der Tafel. In deren Räumen haben vier Frauen im Zuge der Vesperkirche dafür gesorgt, dass Menschen die Haare wieder schön haben.

Für Friseurmeisterin Marilena Mangili gehört die gute Tat zum Handwerk. Die Obermeisterin der Friseur-Innung greift immer wieder zur Schere, um Menschen einen modernen Schnitt zu verpassen, auch wenn sie es sich nicht leisten können. Dieses Jahr haben sie und ihre Kolleginnen Verena Goede, Blanka Reinhardt und Franziska Pürzl die Vesperkirchen-Aktion genutzt, um an drei Tagen kostenlos Menschen die Haare zu schneiden, für die ein regelmäßiger Frisörbesuch aus finanziellen Gründen eher nicht stemmbar ist. Beispielsweise bei Angela Berger: „Endlich sind die Haarspitzen wieder ordentlich geschnitten“, sagt die Frau nach dem Besuch im improvisierten Friseursalon in den Räumen der Tafel am Heinrich-Weber-Platz. „Wir geben den Menschen mit einem neuen Haarschnitt ein Stück weit Lebensqualität zurück“, sagt Marilena Mangili.

Bei der Vesperkirche treffen sich wieder Menschen, die sonst nicht zusammengekommen wären

Südkurier  I  12. Januar  I  Susanne Gehrmann-Röhm

Bis zum 26. Januar veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen mit der Singener Tafel die Vesperkirche. Dabei ist jeder Gast willkommen. Menschenwürde steht im Mittelpunkt des Eröffnungsgottesdienstes.

Nun hat sie also begonnen, die achte Vesperkirche – eine gemeinsame Aktion der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und der Singener Tafel und eines der profiliertesten Formate in der Region, die Menschen aller gesellschaftlicher Schichten zusammenbringen will. Bis einschließlich 26. Januar können Gäste hier von 11.30 Uhr bis 14 Uhr ein warmes Mittagessen bekommen. Willkommen ist dabei jede und jeder, die Bezahlung des Essens erfolgt auf Spendenbasis, und je nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit. Beim Eröffnungsgottesdienst wurden die Besucher jetzt auch von gut 20 Königsfiguren begrüßt, die zunächst vorn im Altarraum standen. Später im Gottesdienst sollte jeder Tisch einen König bekommen.

Den gesamten Bericht können Sie auf der Internet-Seite vom Südkurier lesen, über den Link:

www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/bei-der-vesperkirche-treffen-sich-wieder-menschen-die-sonst-nicht-zusammengekommen-waeren;art372458,12282284

Auch in diesem Jahr ist der Mittagstisch der Tafel während der Vesperkirche geschlossen. Wir gehen in dieser Zeit mit unseren Gästen und Helfer*innen gemeinsam in die Lutherkirche, die nur 500 Meter von der Tafel entfernt ist. Die Partnerschaft mit der Vesperkirche ist für die Tafel ein großes Geschenk auf das wir uns schon im Vorfeld immer wieder erneut freuen.

 

Musik und Kuchen für alle

Südkurier  I 8. Januar  I   Elmar Veeser

Beim neuen Treff im Café International sind alle Seniorinnen und Senioren zu Suppe, Kaffee und Kuchen herzlich willkommen

Seit November gibt es im Café International in Singen einen neuen Seniorentreff. Dessen Leiterin Evgeniya Gette und Martina Kaiser vom Caritasverband Singen-Hegau betonen, dass dabei nicht nur bedürftige Menschen, sondern alle Seniorinnen und Senioren herzlich willkommen seien. Ziel sei es, dass die Gäste miteinander ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen. Beim Seniorentreff wird immer eine leckere Suppe gereicht, anschließend gibt es Kaffee und Kuchen. Getränke und Essen werden von der Tafel spendiert. Auch für Unterhaltung ist gesorgt. Beim letzten Seniorentreff im alten Jahr lud Ideengeberin Martina Kaiser zu einer Feier mit Musik für alle Geburtstagskinder des Jahres ein. Damit waren alle diejenigen Menschen gemeint, die Lust und Zeit hatten, zu kommen und die gemeinsamen Stunden zu genießen.

Den gesamten Bericht können Sie auf der Internet-Seite vom Südkurier lesen, über den Link:

https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/musik-und-kuchen-fuer-alle;art372458,12278618

Geschichte fasziniert Kinder

Südkurier  I  21.11.2024   I  Hannes Schultheiss

Autor Markus Orths liest in der Singener Hebelschule

Es ist ein sonniger Herbsttag, an dem sich die Mensa der Johann-Peter-Hebel-Schule vor allem mit Schülerinnen und Schülern aus der ersten Klasse füllt. Noch dürfte sich alles ganz neu für sie anfühlen und die hier gebotene Veranstaltung für die meisten unter ihnen eine Premiere gewesen sein: Alle zwei Wochen im Herbst findet an der Schule in der Südstadt die Reihe „Lese-Lust“ statt – eine Kooperation der Hebel-Schule mit der Buchhandlung Lesefutter, dem Verein Kinderchancen und der Singener Tafel.

Wichtigstes Ziel der Reihe, zu der alle interessierten Fünf- bis Fünfzehnjährigen auch ohne Anmeldung stets herzlich willkommen sind, ist es, bei den Kleinen die Lust am (Vor-)Lesen zu wecken. Dabei wollen die Veranstalter insbesondere Kinder erreichen, denen der Zugang zu Büchern aus unterschiedlichen Gründen erschwert ist. Dieses Mal konnte der vielfach ausgezeichnete Roman- und Kinderbuchautor Markus Orths gewonnen werden, der im Rahmen einer für die „Lese-Lust“-Reihe typischen, kinderfreundlichen Lesung den zweiten Band seine Reihe um das Murmeltier Billy Backe vorstellte: „Billy Backe und Mini Murmel“.